Die Hochöfen A, B und C produzieren täglich bis zu 13.500 t Roheisen. Hierfür werden die Öfen mit Koks, einem Gemisch aus Eisenerz und anderen Eisenträgern und Zuschlagsstoffen beschickt. In Verbindung von heißer Luft und Koks bzw. Schweröl entstehen ein Reduktionsgas und Wärme. Dieses Reduktionsgas entzieht dem Eisenoxid den Sauerstoff. Die Wärme lässt das reduzierte Eisen schmelzen. Als Endprodukt wird am Hochofen Roheisen, Schlacke und Gichtgas gewonnen. Das Roheisen wird im Stahlwerk verarbeitet, die anderen Produkte werden aufbereitet und anschließend weiterverwendet.