Rohre für die Wasserversorgung nach Angola
17.06.2026 | Salzgitter Flachstahl GmbH

Die Salzgitter Mannesmann International GmbH (SMID) und die Mannesmann Grossrohr GmbH (MGR) liefern dem Unternehmen CNT Bau rund 50.000 Tonnen spiralgeschweißter Großrohre und Rohrformstücke für das ehrgeizige Wasserversorgungssystem Quilonga Grande.
Das Unternehmen CNT Bau aus München ist eine Tochtergesellschaft der Casais-Gruppe, einem der größten portugiesischen Bauunternehmen.
Ziel des Projekts ist es, die Trinkwasserversorgung der angolanischen Hauptstadt Luanda nachhaltig zu modernisieren und an das kontinuierliche Bevölkerungswachstum anzupassen.
Konzernweite Zusammenarbeit und technische Umsetzung
Das Projekt ist ein besonderes Beispiel für die konzernweite Zusammenarbeit. Die Salzgitter Mannesmann International GmbH übernimmt Finanzierung, Koordination und die komplette Logistik bis zum Hafen in Luanda und beschafft zusätzlich Rohrbögen und weiteres Zubehör. Die Gesellschaften Mannesmann Grossrohr GmbH und Mannesmann Line Pipe GmbH produzieren die Rohre an den Standorten Salzgitter und Hamm. Für die insgesamt ca. 110 km langen verschiedenen Abschnitte des Systems werden Rohre mit den Durchmessern von 508 mm bis zu 1.626 mm eingesetzt. Die Herstellung erfolgt aus spiralförmig verschweißtem Endlosband und erfüllt hohe Anforderungen an Belastbarkeit und Lebensdauer.
Hochwertiges Vormaterial von Salzgitter Flachstahl für eine nachhaltige Wasserversorgung
Den Großteil des Vormaterials der Großrohre liefert hierzu die Salzgitter Flachstahl mit Blechdicken von 8 mm bis über 16 mm. Die Materialqualität wird umfassend geprüft, insbesondere die chemische Analyse und die Produkteigenschaften wie Festigkeit, Dehnung, Zähigkeit, Härte, Gefügebeschaffenheit und Reinheitsgrad.
Darüber hinaus bietet Salzgitter Flachstahl für den Rohrbereich generell ein breites Lieferprogramm an, darunter Warmbreitband bis 25 mm Dicke sowie Warmband von 1,5 bis 6 mm Dicke für Präzisionsrohre.
Das Quilonga Grande Projekt ebnet den Weg für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Trinkwasserversorgung in der weiterwachsenden Hauptstadt Luanda und soll 2027 fertig gestellt werden.











