Besuch bei ANDRITZ

02.12.2025 | Salzgitter Flachstahl GmbH


Am 27. und 28. November haben Dr. Heike Denecke-Arnold, Vorsitzende der Geschäftsführung der Salzgitter Flachstahl und Gerd Baresch, Geschäftsführer Technik der Salzgitter Flachstahl das Werk von ANDRITZ in Erfurt besucht. Vor Ort informierten sie sich über die Fertigung der Elektrolysekomponenten und Gasseparatoren (Skids). Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Produktionsabläufen, Qualitätssicherungsmaßnahmen und dem aktuellen Projektfortschritt. Die fertigen Stacks werden anschließend nach Salzgitter geliefert und dort in die zukünftige neue Elektrolyseanlage eingebaut. Sie sind die zentralen Komponenten der Elektrolyseanlage, in denen Wasser mittels elektrischen Stroms in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird.

Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage rund 9.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen, welcher für die Produktion von CO2-reduziertem Stahl genutzt wird. Das Projekt markiert damit den Beginn der industriellen Nutzung von Wasserstoff im Rahmen von SALCOS® - Salzgitter Low CO2 Steelmaking und ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer nahezu CO₂-freien Stahlproduktion. 
SALCOS® zielt auf eine nahezu CO2-freie Stahlproduktion ab. Die Elektrolyseanlage wird von ANDRITZ auf EPC-Basis geliefert. Dabei kommt die Druck-Alkali-Elektrolyse-Technologie von HydrogenPro zum Einsatz – eine der derzeit leistungsfähigsten Lösungen für großskalige Wasserstoffproduktion.

Gerd Baresch, Geschäftsführung Technik, Salzgitter Flachstahl: „Die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ANDRITZ ist ein zentraler Baustein für das Gelingen unseres Wasserstoffprojekts. Gemeinsam bringen wir innovative Technologien in die industrielle Anwendung.“