Glühender Stahl, beeindruckende Anlagen und jede Menge Technik: Drei Technikantinnen auf Entdeckungstour in der Stahlwelt

06.10.2026 | Salzgitter Flachstahl GmbH


Vom ersten Tag in der Ausbildungswerkstatt bis zu Einblicken in Hochofen, Kokerei und Walzwerk: Kimberly, Katharina und Sofia erleben im Niedersachsen-Technikum, wie vielfältig und spannend technische Berufe in der Stahlindustrie sein können.
Wie fühlt es sich an, vor einem Hochofen zu stehen, die Wärme riesiger Anlagen zu spüren und die Entstehung von Stahl hautnah mitzuerleben? Genau das erleben Kimberly, Katharina und Sofia seit dem 3. September 2026 im Rahmen des Niedersachsen-Technikums. Statt technische Berufe nur aus Schulbüchern oder Erzählungen kennenzulernen, sind die drei Technikantinnen mittendrin: Sie erkunden Produktionsanlagen, begleiten Instandhaltungsarbeiten und entdecken eine Welt, die sie mit ihrer Größe, Komplexität und Vielfalt immer wieder beeindruckt.
Ihr Einstieg begann in der Ausbildungswerkstatt. Dort sammelten die Teilnehmerinnen erste praktische Erfahrungen in den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen Industriemechanikerin und Elektronikerin. Bei einer anschließenden Werksführung wurden die Dimensionen der Stahlproduktion erstmals greifbar. Danach starteten sie in ihren jeweiligen Einsatzbereichen und tauchten Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag der Stahlindustrie ein.

Mehr als nur ein Praktikum

Für Kimberly, Katharina und Sofia ist das Niedersachsen-Technikum weit mehr als ein Praktikum. Es bietet die Chance, technische Berufe nicht nur kennenzulernen, sondern selbst auszuprobieren und herauszufinden, welcher Weg zu den eigenen Interessen und Stärken passt.

„Für das Praktikum haben wir uns entschieden, weil wir vielseitige Einblicke in ein so großes Unternehmen bekommen wollten. Es ist etwas ganz anderes, Berufe nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern den Arbeitsalltag selbst zu erleben und praktische Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig hilft uns das Technikum dabei herauszufinden, welche berufliche Richtung am besten zu uns passt.“
Kimberly, Katharina und Sofia

Von Hochofen bis Automatisierungstechnik

Die Einsatzbereiche der drei Technikantinnen sind so vielfältig wie die Stahlproduktion selbst. Jede von ihnen erlebt einen anderen Ausschnitt der technischen Arbeitswelt und gewinnt dabei ganz eigene Eindrücke.

Kimberly: Den Weg des Stahls verstehen
Kimberly ist in der Instandhaltung von Hochofen und Kokerei eingesetzt. Neben ihrem eigentlichen Einsatzbereich konnte sie bereits weitere Stationen der Produktion kennenlernen.

„Neben meinem Bereich in der Instandhaltung von Hochofen und Kokerei hatte ich die Möglichkeit, auch das Stahlwerk und die Sinteranlage kennenzulernen. Besonders spannend finde ich zu sehen, wie die einzelnen Bereiche miteinander verbunden sind. Dadurch entsteht nach und nach ein immer besseres Bild vom gesamten Produktionsprozess.“
Kimberly

Besonders faszinierend findet sie das Zusammenspiel der verschiedenen Produktionsschritte. Erst durch die Einblicke in mehrere Bereiche wird sichtbar, wie eng die einzelnen Prozesse miteinander verknüpft sind und wie aus Rohstoffen schließlich hochwertiger Stahl entsteht.

Katharina: Zwischen Schaltschrank und Produktionsanlage
Katharina sammelt ihre Erfahrungen in der mobilen Instandhaltung für Elektro- und Automatisierungstechnik. Dort erlebt sie die Verbindung von moderner Technik, Werkstattarbeit und Produktion.

"Ich habe schon viele Einblicke in die Arbeit im Werk und im Büro erhalten. Besonders interessant war für mich die Arbeit in der Schaltschrankwerkstatt, wo ich verschiedene Schaltungen aufbauen konnte. Außerdem habe ich bereits Bereiche wie das Walzwerk, den Hochofen und die Kokerei kennengelernt.“
Katharina

Die Kombination aus Elektrotechnik, Automatisierung und großen Industrieanlagen zeigt ihr, wie abwechslungsreich technische Berufe sein können und wie eng Theorie und Praxis zusammengehören.

Sofia: Technik hautnah in Ilsenburg
Sofia absolviert ihr Praktikum bei der Ilsenburger Grobblech GmbH. Dort sammelt sie erste Erfahrungen in der elektrischen Instandhaltung und lernt die Technik direkt an den Anlagen kennen.

„In dieser Woche konnte ich erste Einblicke in den elektrischen Bereich der Instandhaltung gewinnen. Dabei habe ich verschiedene Anlagen und Aufgaben kennengelernt und gesehen, wie die Arbeit im Alltag aussieht. Besonders spannend fand ich es, die Technik direkt vor Ort zu erleben. Auf die Einblicke in den mechanischen Bereich in den kommenden Wochen freue ich mich schon sehr.“
Sofia

Für sie macht gerade die Nähe zu den Anlagen den Unterschied. Technik wird nicht nur erklärt, sondern kann unmittelbar erlebt und verstanden werden.
Wenn Stahlproduktion greifbar wird
Besonders beeindruckt hat die drei Technikantinnen bisher die Möglichkeit, die Stahlproduktion aus nächster Nähe zu erleben. Was zuvor oft nur eine theoretische Vorstellung war, wird plötzlich greifbar.

„Die verschiedenen Prozesse und Anlagen aus nächster Nähe zu erleben, hat uns besonders beeindruckt. Glühenden Stahl zu sehen, die Wärme der Anlagen zu spüren und vor diesen riesigen technischen Einrichtungen zu stehen, vermittelt einen völlig anderen Eindruck, als man ihn sich vorher vorstellen kann. Gleichzeitig wird deutlich, wie viele Abläufe ineinandergreifen und wie wichtig das zuverlässige Funktionieren der Anlagen für die gesamte Produktion ist.“
Kimberly, Katharina und Sofia

Die ersten Wochen haben den Teilnehmerinnen eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle die Instandhaltung für einen störungsfreien Produktionsablauf spielt und wie viele Menschen täglich dazu beitragen, dass die Produktion zuverlässig funktioniert.
Begeisterung nach den ersten Wochen
Nach den ersten Wochen fällt die Bilanz der drei Technikantinnen durchweg positiv aus.

„Die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, dass das Niedersachsen-Technikum die richtige Entscheidung war. Wir freuen uns auf die kommende Zeit, auf viele weitere Eindrücke und darauf, noch mehr Bereiche kennenzulernen und die Abläufe im Unternehmen besser zu verstehen.“
Kimberly, Katharina und Sofia

Was ist das Niedersachsen-Technikum?

Das Niedersachsen-Technikum richtet sich an junge Frauen nach dem Abitur, die Interesse an MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) haben und herausfinden möchten, ob ein technisches Studium oder eine technische Berufslaufbahn zu ihnen passt. Das Programm verbindet praktische Erfahrungen im Unternehmen mit Einblicken in Hochschulen und unterstützt die Teilnehmerinnen bei ihrer Studien- und Berufsorientierung.
Wer mehr über das Niedersachsen-Technikum bei den Konzerngesellschaften der Salzgitter AG erfahren möchte oder eine Abiturientin kennt, die sich für Technik begeistert, kann sich an das Nachwuchsrecruiting der Salzgitter Flachstahl GmbH wenden. Dort erhalten Interessierte Informationen zum Programm, zu den Einsatzmöglichkeiten sowie zum Bewerbungsprozess und können erste Kontakte für ihren Einstieg in die vielfältige Welt der MINT-Berufe knüpfen.