Salzgitter Mannesmann Stahlhandel Fürth feiert 50jähriges Jubiläum

02.06.2022 | Artikel der Salzgitter Flachstahl GmbH


Am 20.05. feierte der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel das 50jährige Bestehen des Standortes Fürth mit circa 100 geladenen Kunden und Gästen – vorrangig aus den Bereichen Stahlbau, Baumaschinenindustrie und Blechanarbeitung und -bearbeitung.

Herbert Baumgärtner, Standortverantwortlicher in Fürth begrüßte zusammen mit der Geschäftsführung der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH auch insbesondere die ehemaligen Mitarbeiter und beschrieb sodann die äußerst erfolgreiche Entwicklung des Standorts in den letzten 50 Jahren. Die Zukunft wird insbesondere durch die umweltfreundliche Transformation der Stahlerzeugung geprägt werden.

Die Antwort der Salzgitter AG auf diese Zukunftsfragen bildet das Programm SALCOS. Sven Schulz, Leiter des Bereichs Qualitätsoptimierung und -systeme von der Salzgitter Flachstahl stellte das SALCOS Programm auf der Veranstaltung vor.

Bis 2030 fordert die Bundesregierung und die Europäische Union die massive Reduzierung von CO2 um bis zu 65%. Das SALCOS Programm (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) der Salzgitter AG ist der Weg zur nahezu CO2-freien Stahlproduktion. Es beinhaltet die Wasserstofferzeugung und die Umstellung der Stahlherstellung von der herkömmlichen Erzeugung über Hochöfen auf die wasserstoff-basierte Direktreduktion. Mit diesem Verfahren können die CO2-Emissionen um mehr als 95% gesenkt werden. Dies erfordert massive Investitionen und einen kompletten Umbau der Metallurgie, die bis Ende 2033 abgeschlossen sein soll.

Bis die Produktion in Gänze umgestellt ist, bietet die Salzgitter Flachstahl in Zusammenarbeit mit der Peiner Träger GmbH den Kunden auch jetzt schon über das Elektrostahlwerk in Peine grüner Flachstahl an. Als erster europäischer Stahlhersteller erhielt die Salzgitter AG die Zertifizierung vom TÜV Süd, dass mit dieser Prozessroute der CO2 Ausstoß bei der Bramme um mehr als 75% und bei den feuerverzinkten Coils, um mehr als 65% verringert werden kann.

Die Produkte stoßen im Markt auf großes Interesse. Herr Schulz erläuterte die Zusammenarbeit mit den Kunden und anderen Partnern. Nur durch den Aufbau eines starken Partnernetzwerkes können die Wertschöpfungsketten gesichert und die gesellschaftlichen Herausforderungen gemeistert werden.