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Aktuelle Informationen des Umweltschutzes

Foto vom Hafen der Salzgitter Flachstahl GmbH

Alle Betriebsanlagen werden bestimmungsgemäß betrieben.


Arbeiten im Bereich des Kraftwerks mit möglichen Schallimmissionen

Im Bereich des Kraftwerkes der Salzgitter Flachstahl werden innerhalb der Kalenderwoche 34 zwingend notwendige Zusatzarbeiten durchgeführt.
 
Werktäglich von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, in einem Zeitraum von täglich ca. max. 2 Stunden, können möglicherweise Schallimmissionen auftreten.
 
Mögliche Schallminderungsmaßnahmen haben wir vorsorglich getroffen.


Baustart des Windpark Salzgitter

Die Avacon Natur GmbH errichtet in Kooperation mit Salzgitter AG und Salzgitter Flachstahl GmbH den Windpark Salzgitter. Dieser ist ein wichtiger Baustein für das Zukunftsprojekt SALCOS – Salzgitter Low CO2-Steelmaking.
Der Windpark zur Erzeugung von klimaneutralem Strom wurde 2019 genehmigt; die bauvorbereitenden Maßnahmen sind Anfang diesen Jahres angelaufen. Die Inbetriebnahme aller Anlagen soll nach und nach bis Ende des Jahres erfolgen. Errichtet werden sieben Windkraftanlagen des Herstellers Vestas mit jeweils 4,2 MW Erzeugungsleistung. Davon werden vier Anlagen außerhalb des Werksgeländes, nördlich von Tor 6, gebaut und drei Anlagen auf dem Werksgelände von Salzgitter Flachstahl. Zur besseren Unterscheidung werden die Windenergieanlagen auf dem Gelände mit einem „W-“ für Werk, die Anlagen außen mit einem „A-“ für Außen, vor der jeweiligen Anlagen Nummer benannt.

Foto des Werksgeländes mit den Standorten der Windenergieanlagen

In den vergangenen Wochen wurden mit bauvorbereitenden Maßnahmen auf den äußeren Baustellen der Anlagen A1-4 begonnen. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, beginnen die Arbeiten zur Baugrundverbesserung auch an den Flächen der Anlagen W1-3 auf dem Werksgelände.

Weitere Infos über SALCOS:  https://salcos.salzgitter-ag.com/ .
Infos über Avacon Natur GmbH und dazugehörige Projekte: https://www.avacon.de/de/ueber-uns/unternehmensportraet/avacon-natur-gmbh.html


Baufortschritt beim „Windpark Salzgitter“

Betonage A4: Einbau und Verdichtung der obersten Betonschicht
Foto des Einbaus und Verdichtung der obersten Betonschicht

An den Anlagen auf dem Außengelände wurde ein erster großer Baufortschritt erreicht. In den letzten drei Wochen wurden nacheinander die Fundamente der Windenergieanlagen (WEA) außerhalb des Werksgeländes fertiggestellt. Damit ist dann ein weiterer Grundstein für eine CO2-arme Stahlproduktion gelegt.

Parallel dazu begannen die Fundamentbauarbeiten auf dem Werksgelände. Die baugrundverbessernden und bauvorbereitenden Maßnahmen in allen Baufeldern auf dem Werksgelände sind inzwischen abgeschlossen. Auf den Baustellen haben in den zweieinhalb Monaten bis zu elf Mitarbeiter gleichzeitig rund 10.000 m3 Boden bewegt und ca. 700 m3 Betonbruch und Altfundamente ausgegraben und zerkleinert. 

Im Außenbereich wird nun die Baustelle für die Errichtung der Windkraftanlagen vorbereitet. Ab Ende nächster Woche treffen dann die ersten Großkomponenten auf der Baustelle ein. Ab Mitte Mai werden dann die Anlagen voraussichtlich in die Höhe wachsen. Den Anfang macht dabei die Windenergieanlage A1.
 


Salzgitter startet kommerzielle Wasserstoffgewinnung

  • Auftrag für 2,2 Megawatt-PEM-Elektrolyse an Siemens vergeben
  • Energieprojekt „Windwasserstoff Salzgitter“ nimmt Fahrt auf
  • Ziel ist die CO2-arme Stahlherstellung auf Basis des innovativen SALCOS®-Technologie-Konzepts der Salzgitter AG
Salzgitter AG steigt in kommerzielle Erzeugung von Wasserstoff ein

Die Salzgitter Flachstahl GmbH hat den Auftrag zum Bau einer 2,2 Megawatt-PEM-Elektrolyse (PEM = Protonen Exchange Membran) an Siemens Gas and Power vergeben. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer wasserstoffbasierten Stahlerzeugung vollzogen. Die Anlage soll im 4. Quartal 2020 in Betrieb gehen und den kompletten gegenwärtigen Wasserstoffbedarf von SZFG decken. Der dazu erforderliche Strom wird in sieben Windkraftanlagen mit einer Leistung von 30 Megawatt erzeugt, welche die Avacon AG auf dem Salzgitter-Konzern-Gelände errichtet und ebenfalls ab 2020 betreibt.

Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender Salzgitter AG: „Wir sind stolz darauf, Vorreiter der industriellen Nutzung von Wasserstoff in der Stahlindustrie zu sein. Wie mit unserem SALCOS®-Projekt aufgezeigt, sind wir technologisch in der Lage, mittels Wasserstoff signifikante CO2-Reduzierungen zu erzielen. Das Projekt „Windwasserstoff Salzgitter“ ist ein bedeutender Baustein auf dem Weg in eine klimafreundlichere Stahlproduktion. Jetzt ist die Politik am Zug, die richtigen Rahmenbedingungen für die Transformation hin zu einer CO2-armen Industrie zu setzen.“

Die Kosten für das gesamte Projekt - Aufbau der Windkrafträder und der Wasserstoffanlagen inklusive deren Einbindung in die bestehenden Leitungsnetze - belaufen sich auf rund 50 Mio. Euro.

Beispielhaft: PEM-Elektrolyse Anlage

Wasserstoff spielt schon lange in der Stahlherstellung bei Glühprozessen eine qualitätssteigernde Rolle. Zurzeit wird er von der Linde AG geliefert, welche die kontinuierliche Eigenerzeugung auch künftig absichern wird.

In Salzgitter wird eine containerisierte Anlage aufgebaut, die bei Volllast 400 Nm³ Wasserstoff produziert. Die PEM-Technologie ist ideal geeignet, um volatil erzeugten Wind- und Sonnenstrom aufzunehmen. Die hochdynamische Betriebsweise der Anlagen erlaubt es, auf die Anforderungen durch das schnell schwankende Stromnetz zu reagieren.

Gabriele Schmiedel, Executive Vice President, Hydrogen Solutions bei Siemens Gas and Power: „Die CO2-Reduzierung in allen Industrien ist die zentrale Herausforderung, um die mittel- und langfristigen Klimaziele zu erreichen. Erneuerbare Energieerzeugung sowie innovative Technologien wie die Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse sind dafür essenzielle Bausteine. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Salzgitter Flachstahl den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Stahlindustrie voranzubringen.“

Weitere Informationen zum Projekt SALCOS® unter: https://salcos.salzgitter-ag.com und unter https://www.windh2.de.

Die gemeinsame Presseinformation der Siemens AG und der Salzgitter AG finden Sie hier.


Neubau der beiden Trinkwasserbehälter am Oderwaldrand bei Heiningen

Die Salzgitter Flachstahl GmbH wird im Zeitraum 18.03.2019 bis zum 31.07.2020 beide Trinkwasserbehälter am Oderwaldrand bei Heiningen abbrechen und neu errichten. Die Wasserversorgung wird durch die Arbeiten nicht beeinträchtigt.

Die Baustellenzufahrt liegt an der L512 Heiningen – Klein Flöthe, Höhe Zufahrt Friedwald und Kriegsgräberstätte. Eine Verkehrsbehördliche Anordnung liegt vor. Im Einfahrbereich wird die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Es ist mit verschmutzter Fahrbahn zu rechnen. Zur Baustelle abfahrende LKW müssen aus Richtung Heiningen kommen.

© Salzgitter Flachstahl GmbH
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